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Lokale Schuppenbildung und erhöhte Talgaktivität sind eine Form von chronischem Exzem. Die Anzeichen sind gerötete Hautstellen und Hautschuppen im Gesicht. Der Ursprung dieser Hautstörung ist immer noch wenig bekannt. Es existieren aber geeignete Behandlungsmethoden.
Lokale Schuppenbildung und erhöhte Talgaktivität bzw. Seborrhea dermatitis ist eine häufige Form von chronischer Dermatitis. Die Gesichthaut ist an einigen Stellen gerötet und mit kleinen fettigen Schuppen bedeckt. Das betrifft insbesondere Stellen mit vermehrter Anzahl an Talgdrüsen, wie Nasenflügel, Augenbrauen, Stirn und Haaransatz. Die Untersuchung der Kopfhaut deckt meistens fettige Schuppen an den Haarfollikeln auf. Von Seborrhea dermatitis sind meist männliche Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren betroffen. Es kann aber auch bei Kleinkindern ab 2 Wochen vorkommen. Bei Säuglingen ist die Hautstörung als "Milchschorf" an Gesicht und Kopfhaut bekannt. |
Der eigentliche Ursprung von lokaler Schuppenbildung und erhöhter Talgaktivität ist immer noch wenig bekannt. Man vermutet, dass ein auf natürliche Weise in der Hautflora vorkommender Hefepilz, Malassezia furfur, für die Störung verantwortlich ist. Auch das Vorkommen großer Mengen Talg an bestimmten Stellen im Gesicht fördert die Entwicklung. Ist das Immunsystem des menschlichen Körpers geschwächt, verstärken sich die Symptome. |
Lokale Schuppenbildung und erhöhte Talgaktivität sind ein chronischer Hautzustand. Es existieren aber wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Um sie erfolgreich umzusetzen, ist die vorherige Beratung eines Dermatologen entscheidend. Nur er kann die passende Behandlung verschreiben, die meist aus lokalen Antipilzcremes oder dermatologischen Kortikosteroiden besteht. Zusätzlich sollten täglich dermokosmetische Produkte angewendet werden, um die Wirkung der Arzneimittel zu optimieren. Das Gesicht sollte mit einer milden Reinigungsbasis gewaschen werden. Anschließend erfolgt das Auftragen einer geeigneten Tagescreme. Wenden Sie sich an einen Dermatologen. Er wird Ihre Hautstörung behandeln. |
Interview mit einem Dermatologen zu den Behandlungsmöglichkeiten der Seborrhöischen Dermatitis.
Vor einem Jahr kam es bei Pierre zu einem starken Schub lokaler Schuppenbildung und erhöhter Aktivität der Talgdrüsen an Gesichts- und Kopfhaut. Mithilfe einer Spezialbehandlung konnte er das Problem erfolgreich bekämpfen.
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